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Handspindeln

Es gibt verschiedene Arten von Handspindeln. Man kann sie danach einteilen, ob sie

Fallspindeln

Das Gewicht einer Fallspindel wird vom gesponnenen Faden gehalten. Deshalb braucht man eine leichte Spindel für feine Fäden und eine schwere Spindel für dickes Garn oder zum Verzwirnen.

Bei Fallspindeln kann der Wirtel

Welche Sie bevorzugen bleibt Ihnen überlassen.

Hochwirtelspindeln

können durch Abrollen am Oberschenkel in Drehung versetzt werden. Das bedeutet, die Finger werden weniger beansprucht und höhere Drehgeschwindigkeiten können erreicht werden. Ich ziehe deshalb Hochwirtelspindeln vor - meiner Meinung nach sind sie effektiver.

Es ist damit auch leichter, mit der "Parken und Ausziehen"-Methode zu spinnen. Die geht so:

  1. Drehen Sie die Spindel (nein, nichts mit den Fasern machen, nur locker festhalten)
  2. Fangen Sie die Spindel auf und klemmen Sie sie zwischen die Oberschenkel, so dass sie sich nicht mehr drehen kann. Der Drall ist jetzt zwischen dem Faservorrat und der Spindel gespeichert.
  3. Ziehen Sie die Fasern aus und lassen Sie den gespeicherten Drall reinlaufen.

Da Hochwirtelspindeln sich so schnell drehen, müssen Sie sehr sorgfältig ausbalanciert sein, damit sie nicht gewaltig eiern. Von Hochwirtelspindeln möchte ich daher für erste Selbstbauversuche eher abraten.

Tiefwirtelspindeln

werden normalerweise mit den Fingerspitzen gedreht - wie ein Kreisel. Wenn der Schaft sehr dünn ist (bis ca. 3 mm), erreicht man auch damit ordentliche Drehgeschwindigkeiten. Bei dickeren Schäften kann man aber mit den Fingerspitzen nicht nicht so viel Energie übertragen wie beim Abrollen mit der Handfläche. Die Spindel wird sich daher langsamer und nicht so lange drehen wie eine Hochwirtelspindel.

Meiner Meinung nach hat die Hochwirtelspindel nur einen einzigen Vorteil: Kleine Konstruktionsfehler werden eher verziehen. Das ist gut fürs Selbermachen - aber eine gekaufte Spindel hat keine Konstruktionsfehler zu haben!

Standspindel

Ich habe leider kaum Erfahrung mit diesem Spindeltyp, der wie ein Kreisel auf einer harten Oberfläche gedreht wird. Ich bezitze zwar eine Takli, aber zu Spindeln wie der "Navajospindle" oder "Akhaspindel" kann ich nichts sagen. Versuchen Sie's per Suchmaschine im Internet!

Seite aktualisiert: 07 April 2007